Author Archives: Flo@55south

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Epilog

Wunderschönes Patagonien, wir vermissen dich: deinen Duft, deine Luft, deine Weite, die einem bewusst macht, wie eng der eigene Alltag oft ist, deine Berge, Seen und Gletscher, deine üppigen Urwälder, deine Unberührtheit und Unverfälschtheit, deine Leichtigkeit, deine Guanacos, deine herzlichen Bewohner  …

Einer unserer ersten Blogbeiträge war ein Zitat, in dem es ungefähr hieß, dass man ab und zu mal ein Ortsschild brauche, weil man sonst das Gefühl habe, aus der Welt gefallen zu sein. Nach drei Monaten vor Ort wissen wir genau, was der Verfasser meint und können ihm nur zustimmen.

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Segeltörn Teil 2

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Nach so viel Natur haben wir die letzten beiden Tage in Punta Arenas damit verbracht, das am Punta Santa Ana gelegene Fuerte Bulnes unter die Lupe zu nehmen und noch ein wenig Zeit in unserem “Stammcafé” Tapiz zu verbringen.

Die Spanier erbauten das Fort 1843, um ihren Anspruch auf die Kontrolle der Magellanstraße zu manifestieren. Der Versuch eine Siedlung zu errichten, scheiterte am rauen Klima. Schon 1584 versuchten die Spanier, nur zwei Kilometer entfernt eine Stadt zu gründen. Nur drei Jahre später fand ein Engländer nur noch Ruinen vor und nannte den Ort “Port Famine”.
Dank der Abwesenheit von Strommasten, Kondensstreifen und anderen Zeichen der modernen Zivilisation fällt es an diesem Ort leicht sich vorzustellen, wie die europäischen Siedler und Eroberer an dieser Küste ankamen und nach Buchten und Hügeln suchten, um Forts und Siedlungen zu gründen.
Da es nach sechs Jahren immer noch nicht gelungen war, am Fort eine Siedlung zu errichten, versuchten es die Spanier etwas weiter nördlich und gründeten Punta Arenas. Das Fort wurde anschließend aufgegeben.

Punta Arenas ist zwar auf Touristen ausgelegt, dennoch fehlt es an schönen Orten in der Stadt die zum Verweilen einladen. Unser Guide während der Tour zum Fuerte Bulnes erklärte uns, dass die chilenischen Touristen normalerweise drei Tage in der Stadt bleiben. An einem Tag besuchen sie Fuerte Bulnes und eine Pinguinera, für einen Tag fahren sie mit dem Bus in den Nationalpark Torres del Paine und einen Tag verbringen sie in der Zona Franca, um zollfrei einzukaufen. Ein schönes Café gab es aber doch, und dort haben wir fast jeden Tag zumindest auf einen Kaffee oder ein Avocado-Sandwich vorbeigeschaut.

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- ohne Worte -

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Unsere Reise neigt sich dem Ende! Gerade wurde unsere Möhre abgeholt – mit fast 10.000 km mehr auf dem Tacho …

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Strandgut am Lago Grey

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Der Nationalpark Torres del Paine liegt zwar in Chile, ist dem argentinischen Los Glaciares aber nicht unähnlich. Wanderwege, wegen ihrer Form “das O” und “das W” genannt, führen zu schönen Aussichtspunkten nahe imposanter Berge.
Beide sind touristisch gut erschlossen und nachdem man knapp einhundert Kilometer durch fast menschenleere (eingezäunte…) Weite gefahren ist, erwartet den Besucher an den Start- und Endpunkte der Wanderungen die Betriebsamkeit eines Großstadtbahnhofs. Große Busse bringen Tagestouristen bis aus Punta Arenas und dazwischen immer wieder Wanderer mit großen Rucksäcken, die zu mehrtägigen Touren starten. Ganz selten ist auch mal ein Bergsteiger dabei, zu erkennen am noch größeren Rucksack, für die es ein gutes Stück hinter dem letzten Trekking-Camp einen eigenen Zeltplatz gibt.

All die Menschen sind natürlich nicht ohne Grund hier. Die Kulisse aus hellgrauen Granitbergen mit einem schwarzen Hut aus Sediment, wie wir den Erklärungstafeln im Park entnehmen konnten, ist beeindruckend. Davor Hügel, Steppe, eine Vielzahl großer und kleiner Seen und eine ständig wechselnde Wetterkulisse.

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Nachdem wir uns in Puerto Natales ein wenig umgeschaut hatten, machten wir uns auf die Suche nach der patagonischen Wildnis im Umkreis der Stadt. Leider war die Touri-Information dabei keine große Unterstützung, verfügte sie doch weder über Karten noch über nennenswerte Informationen.

Was es in der Stadt gibt wie Sand am Meer sind Tagestouren in den Park Torres del Paine oder zur Cueva de Milodon. Ein Phänomen, welches uns schon öfters begegnet ist: Eine Tourismusentwicklung, die die unmittelbaren Geschäftsinteressen der einzelnen Unternehmungen übersteigt, fehlt. Stattdessen wurschtelt jeder so ein bischen vor sich hin und versucht ein paar (zahlende) Touristen anzulocken.

So verhält es sich auch mit dem nahegelegenen Mirador Dorotea. Der Eigentümer des entsprechenden Hügels hat einfach ein entsprechendes Schild an die Straße gestellt und kassiert nun von jedem Interessierten 5.000 chilenische Pesos. Dafür darf man über die Kuhweide einen Viehpfad den Hügel hinauf nehmen, von dem aus man dann einen schönen Blick über die Gegend hat.
Der Wegverlauf ist dabei typisch chilenisch: “Ein Weg ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten.”

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… beim Aufräumen gefunden ;c)

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Nach den vielen Gletscherbildern war es mal wieder Zeit an den Strand zu gehen. Die Sonne brannte heiß vom wolkenlosen Himmel. Am Lago Roca bließ dann aber ein kalter Wind und erkältet wie wir ohnehin schon sind, haben wir das Baden vor der Kulisse verschneiter Berge und dem fernen Perito Moreno Gletscher doch lieber ausfallen lassen.

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