Der Nationalpark Torres del Paine liegt zwar in Chile, ist dem argentinischen Los Glaciares aber nicht unähnlich. Wanderwege, wegen ihrer Form “das O” und “das W” genannt, führen zu schönen Aussichtspunkten nahe imposanter Berge.
Beide sind touristisch gut erschlossen und nachdem man knapp einhundert Kilometer durch fast menschenleere (eingezäunte…) Weite gefahren ist, erwartet den Besucher an den Start- und Endpunkte der Wanderungen die Betriebsamkeit eines Großstadtbahnhofs. Große Busse bringen Tagestouristen bis aus Punta Arenas und dazwischen immer wieder Wanderer mit großen Rucksäcken, die zu mehrtägigen Touren starten. Ganz selten ist auch mal ein Bergsteiger dabei, zu erkennen am noch größeren Rucksack, für die es ein gutes Stück hinter dem letzten Trekking-Camp einen eigenen Zeltplatz gibt.

All die Menschen sind natürlich nicht ohne Grund hier. Die Kulisse aus hellgrauen Granitbergen mit einem schwarzen Hut aus Sediment, wie wir den Erklärungstafeln im Park entnehmen konnten, ist beeindruckend. Davor Hügel, Steppe, eine Vielzahl großer und kleiner Seen und eine ständig wechselnde Wetterkulisse.

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