Der letzte Ausflug mit unserem Auto führte zur Pinguinkolonie Seno Otway. Nur ein kleines grünes Schild mit der Aufschrift “Pinguinera” ließ uns schätzen, dass die Schotterpiste wohl dorthin führen würde. Dreißig Kilometer später und mitten in der Pampa dann ein kleines Häuschen neben der Straße, in dem man für die nächsten Kilometer ein Wegegeld von wenigen Pesos zu entrichten hat. Noch zehn Kilometer später stößt man inmitten der patagonischen Weite auf ein ordentliches Kassenhäuschen nebst Cafeteria und angelegtem hölzernen Pfad durch das Brutgebiet einer Kolonie von Magellan-Pinguinen.

Tierdokumentationen über Pinguine werden meist in der Antarktis gedreht und entsprechend assoziiert man Pinguine mit Eisschollen und Meer. Hier brüten diese aber, ähnlich wie auf der Peninsula Valdez, in Erdhöhlen umgeben von Gras und den üblichen Pampagewächsen, und bis zum offenen Meer sind es einige Kilometer.

Eines steht fest: Auch ohne Eis sind diese Tiere wirklich putzige Gesellen.

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